Groß Raden

Freilichtmuseum Groß Raden - die Elche
Altslawischer Tempelort des 9. und 10. Jahrhunderts

 

Das Freilicht-Museum Groß Raden trennt sich von seinen Elchen !

GROß RADEN - Die Zeit der Elche im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden neigt sich dem Ende zu. Noch im Oktober 2010 werden die beiden Elche an den Wildpark Golz verkauft. Das 1,8 Hektar große Gehege vor dem Museumseingang steht dann erst einmal leer.

Wie Museumschefin Heike Pilz berichtete, beruht dieser Verkauf auf einem einstimmigen Beschluss der Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des Museums Groß Raden auf ihrer jüngsten Versammlung, auf der auch ein neuer Vorstand gewählt wurde. Und der bei allen Beteiligten gewachsenen Erkenntnis, dass die jährlich für die zwei Elche eingesetzten rund 10 000 Euro für das Museum nutzbringender eingesetzt werden können, so für die Bezahlung von Musikgruppen für Veranstaltungen auf dem Freigelände oder für die Reparatur oder den Ersatz von Geräten auf dem Museumsspielplatz.

Die Haltung der Elche, der sich das Groß Radener Museum seit 1997 verschrieben hat, ist nicht nur teuer sondern auch sehr aufwändig. Die Versorgung der Tiere hat seit Jahren der Groß Radener Ausstellungstechniker Kurt Zimmermann übernommen. An sieben Tagen in der Woche und zu jeder Jahreszeit mussten die empfindlichen Tiere mit mehreren Zentnern frischer Zweige - im Sommer Weidenzweige und im Winter Nadelholz - sowie mit speziellen Pellets gefüttert werden. Und natürlich musste Kurt Zimmermann die Tiere auch ständig aufmerksam beobachten, um beim ersten Anzeichen möglicher Krankheiten sofortige tierärztliche Hilfe anzufordern. Diese verantwortungsvolle Arbeit habe er mit Bravour und Hingabe gemeistert gab Heike Pilz eine Einschätzung der zuständigen Schweriner Tierärztin wieder.

Seit 1997 lebten im Groß Radener Gehege insgesamt acht Elche. Mehrfach wurde Elchnachwuchs verkauft, auch bereits an den Wildpark Golz.

Geht es nach Museumsleiterin Heike Pilz könnte das umzäunte 1,8 Hektar große Gelände von einem interessierten Landwirt sofort genutzt werden. Sie könnte sich hier beispielsweise gut eine Dammwildhaltung vorstellen. Und die Gegebenheiten sind vorhanden: ein massives Futterhäuschen und ein Unterstand wurden gebaut. SVZ online

 

Nun wollte ich die Seite mit den Elchen grundlegend überarbeiten ... aber die Jungs und Mädchen verstecken sich am Tage. Da hilft nichts. Nur auf gut Glück hoffen.

Der Verein der Freunde und Förderer des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden hat eine teure vierbeinige Anschaffung gemacht: einen Elchbullen.

Eine auf Tiertransporte spezialisierte Firma hat das zweijährige Tier in schonender Weise aus dem Wildpark Schorfheide (Brandenburg) nach Groß Raden gebracht und am Mittwoch in das Elchgehege entlassen, wo ihn seine beiden künftigen Elchdamen "Radine" und "Radegunde" neugierig begrüßten.

Natürlich muss erst ein wenig Zeit vergehen, damit sich das junge Tier in seiner neuen Heimat einlebt und seine beiden Frauen kennen lernt. Der erste Elchbulle aus dem Groß Radener Gehege - "Rado" - war 2002 verstorben, ebenso das Elchkälbchen, das zuvor geboren wurde.

Tierärzte hatten festgestellt, dass beide Tiere an Fehlentwicklungen litten und von Geburt an kränkelten. Mit dem neuen Elchbullen, der erst in einigen Jahren ein stattliches Geweih ausbilden wird, erhoffen sich die Groß Radener auch einen Zuchterfolg. (SVZ - Freitag, 21.03.2003)

Adresse:

Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden

19406 Groß Raden bei Sternberg
Kastanienallee

Tel.: 03847/2252
Fax: 03847/451624

 

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